Unser Profil in geistlichen Fragen

Eine Positionierung der evangelischen Gemeinde Gevelsberg

(Stand: 14.08.2013)

Die Bibel
Errettung/Ewiges Leben

Wir glauben,

dass wir allein aus Gottes Gnade,

Epheser 2,8-9: Denn aus Gnade seid ihr gerettet durch Glauben, und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es; nicht aus Werken, damit niemand sich rühme.

allein durch Glauben

Römer 10,9: Dass, wenn du mit deinem Mund Jesus als Herrn bekennen und in deinem Herzen glauben wirst, dass Gott ihn aus den Toten auferweckt hat, du gerettet werden wirst.

und allein durch Jesus Christus

Apostelgeschichte 4,12: Und es ist in keinem anderen das Heil4; denn auch kein anderer Name unter dem Himmel ist den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden müssen.

errettet werden.

Wir glauben nicht,

dass alle Menschen gerettet werden.

Johannes 3,36: Wer an den Sohn glaubt, hat ewiges Leben; wer aber dem Sohn nicht gehorcht, wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm.

1. Johannes 5,12: Wer den Sohn hat, hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, hat das Leben nicht.

dass Menschen allein aus Werken errettet werden können.

Epheser 2, 8-9: Denn aus Gnade seid ihr gerettet durch Glauben, und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es; nicht aus Werken, damit niemand sich rühme.

dass Menschen durch die Anbetung von „Heiligen“ (z.B. Maria) errettet werden können.

1. Timotheus 2,5: Denn einer ist Gott, und einer ist Mittler zwischen Gott und Menschen, der Mensch Christus Jesus,

Taufe

Wir glauben,

dass Taufe als Zeugnis einer eigenständigen Entscheidung für Jesus geschehen sollte. Aus diesem Grund praktizieren wir die Taufe von Mündigen. Kinder werden bei uns nicht getauft, sondern gesegnet.

Apostelgeschichte 2,38: Petrus aber sprach zu ihnen: Tut Buße, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden! Apostelgeschichte 8,12: Als sie aber dem Philippus glaubten, der das Evangelium vom Reich Gottes und dem Namen Jesu Christi verkündigte, ließen sie sich taufen, sowohl Männer als auch Frauen.

Wir glauben nicht,

dass die Taufe ohne ein eigenständig bekundetes Bekenntnis der Annahme des Opfers Jesu Gottes Wille ist.

dass die Taufe an sich Rettung bewirkt.

Apostelgeschichte 16,30: Und er führte sie heraus und sprach: Ihr Herren, was muss ich tun, dass ich gerettet werde?

Römer 10,9-10: dass, wenn du mit deinem Mund Jesus als Herrn bekennen und in deinem Herzen glauben wirst, dass Gott ihn aus den Toten auferweckt hat, du gerettet werden wirst. Denn mit dem Herzen wird geglaubt zur Gerechtigkeit, und mit dem Mund wird bekannt zum Heil.

Abendmahl

Wir glauben,

dass das Abendmahl zum Gedächtnis an den stellvertretenden Tod unseres Herrn Jesus Christus gefeiert wird. Wir feiern das Abendmahl mit wiedergeborenen Gläubigen bis unser Herr wieder kommt.

Lukas 22,19: Und er nahm Brot, dankte, brach und gab es ihnen und sprach: Dies ist mein Leib, der für euch gegeben wird. Dies tut zu meinem Gedächtnis!

dass das Brot und der Wein nur Symbolcharakter für den Leib und das Blut Jesu Christi besitzen.

1. Korinther 11,23-25: Denn ich habe von dem Herrn empfangen, was ich auch euch überliefert habe, dass der Herr Jesus in der Nacht, in der er überliefert wurde, Brot nahm und, als er gedankt hatte, es brach und sprach: Dies ist mein Leib, der für euch ist; dies tut zu meinem Gedächtnis! Ebenso auch den Kelch nach dem Mahl und sprach: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut, dies tut, sooft ihr trinkt, zu meinem Gedächtnis!

Wir glauben nicht,

dass sich beim Abendmahl Brot und Wein wahrhaftig in den Körper und das Blut Christi verwandeln.

Der Heilige Geist

Wir glauben,

dass wir bei unserer Bekehrung/Entscheidung für Jesus den Heiligen Geist empfangen.

Epheser 1,13: In ihm seid auch ihr, als ihr das Wort der Wahrheit, das Evangelium eures Heils, gehört habt und gläubig geworden seid, versiegelt worden mit dem Heiligen Geist der Verheißung.

dass nur der Heilige Geist die Beziehung zwischen Gott und uns Menschen ermöglicht und wir dadurch die Wahrheit der Heiligen Schrift (die Bibel) erkennen können.

Johannes 16,13: Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, gekommen ist, wird er euch in die ganze Wahrheit leiten; denn er wird nicht aus sich selbst reden, sondern was er hören wird, wird er reden, und das Kommende wird er euch verkündigen.

Wir glauben nicht,

dass eine spätere Begebenheit (z.B. Handauflegung oder besondere Erfahrungen) notwendig ist, um eine zusätzliche Ausstattung mit dem Heiligen Geist zu empfangen.

Pfingstlerische Gemeinden

Pfingstlerische Gemeinden

Wir achten und respektieren Mitglieder von Pfingstgemeinden und anderen charismatischen Bewegungen als Schwestern und Brüder.

Wir glauben,

dass die Kennzeichen der pfingstlerischen Gemeinden (Zungenreden, Zungengesang, Heilung jeder Krankheit, Geistestaufe, Visionen, außerbiblische Offenbarungen usw.) für die heutige Gemeinde nicht verheißen sind. Mit fortschreitender Zeit finden diese Geistesgaben innerhalb der Schrift keine Erwähnung mehr. Wir schließen uns in unserem Glauben der Berliner Erklärung von 1909 an und lehnen pfingstlerisches Gedankengut und pfingstlerische Praxis in unseren Gottesdiensten ab, ohne die Geschwister, die es praktizieren, zu verurteilen.

Stellung von Mann und frau in der Gemeinde

Wir glauben,

dass Männer und Frauen wichtige Aufgaben in der Gemeinde haben. Zwar ist der Inhalt dieser Aufgaben oftmals unterschiedlich, in ihrer Wertigkeit jedoch sind sie vollständig gleich.

dass eine Frau in der Gemeinde nicht lehren darf.

1. Timotheus 2,12: Ich erlaube aber einer Frau nicht zu lehren, auch nicht über den Mann zu herrschen, sondern ich will, dass sie sich in der Stille halte,

dass eine Frau aber den Jüngeren das Gute lehren und sie unterweisen soll.

Titus 2,3-5: ebenso die alten Frauen in ihrer Haltung dem Heiligen angemessen, nicht verleumderisch, nicht Sklavinnen von vielem Wein, Lehrerinnen des Guten; damit sie die jungen Frauen unterweisen, ihre Männer zu lieben, ihre Kinder zu lieben, besonnen, keusch, mit häuslichen Arbeiten beschäftigt, gütig zu sein, den eigenen Männern sich unterzuordnen, damit das Wort Gottes nicht verlästert werde!

dass ein Mann hingegen in der Gemeinde mit Autorität lehren darf.

Titus 1,6-9: wenn jemand untadelig ist, Mann einer Frau, gläubige Kinder hat, die nicht eines ausschweifenden Lebens beschuldigt oder aufsässig sind. Denn der Aufseher muss untadelig sein als Gottes Verwalter, nicht eigenmächtig, nicht jähzornig, nicht dem Wein ergeben, nicht ein Schläger, nicht schändlichem Gewinn nachgehend, sondern gastfrei, das Gute liebend, besonnen, gerecht, heilig, enthaltsam, der an dem der Lehre gemäßen zuverlässigen Wort festhält, damit er fähig sei, sowohl mit der gesunden Lehre zu ermahnen als auch die Widersprechenden zu überführen.

Ehe

Wir glauben,

dass ein gläubiger Christ ausschließlich einen gläubigen Partner heiraten soll.

2. Korinther 6,14: Geht nicht unter fremdartigem Joch mit Ungläubigen! Denn welche Verbindung haben Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit? Oder welche Gemeinschaft Licht mit Finsternis?

Wir glauben nicht,

dass eine Ehe mit einem ungläubigen Partner in Gottes Willen ist.

Homosexualität

Wir glauben,

dass praktizierte Homosexualität nicht der Wille Gottes ist.

3. Mose 18,22: Und bei einem Mann sollst du nicht liegen, wie man bei einer Frau liegt: Ein Gräuel ist es.

Römer 1,24-27: Darum hat Gott sie dahingegeben in den Begierden ihrer Herzen in die Unreinheit, ihre Leiber untereinander zu schänden, sie, welche die Wahrheit Gottes in die Lüge verwandelt und dem Geschöpf Verehrung und Dienst dargebracht haben statt dem Schöpfer, der gepriesen ist in Ewigkeit. Amen. Deswegen hat Gott sie dahingegeben in schändliche Leidenschaften. Denn ihre Frauen haben den natürlichen Verkehr in den unnatürlichen verwandelt, und ebenso haben auch die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau verlassen, sind in ihrer Begierde zueinander entbrannt, indem die Männer mit Männern Schande trieben, und empfingen den gebührenden Lohn ihrer Verirrung an sich selbst.

Scheidung

Wir glauben,

dass dass Ehescheidung von Gott nicht vorgesehen ist und eine christliche Ehe von Gott auf eine lebenslange Beziehung angelegt ist.

Matthäus 19,6: so dass sie nicht mehr zwei sind, sondern ein Fleisch? Was nun Gott zusammengefügt hat, soll der Mensch nicht scheiden.

dass wir in einer christlichen Ehe an dieses Gebot gebunden sind. Ausnahme bildet eine Ehe von ursprünglich Ungläubigen, von denen ein Ehepartner nach der Hochzeit zum Glauben gekommen ist. In diesem Fall soll der zum Glauben gekommene zwar seinerseits an der Ehe festhalten. Besteht der andere Teil aber auf einer Trennung, darf der Gläubige ihn ziehen lassen, ohne dadurch schuldig zu werden.

1. Korinther 7,10-13: Den Verheirateten aber gebiete nicht ich, sondern der Herr, dass eine Frau sich nicht vom Mann scheiden lassen soll – wenn sie aber doch geschieden ist, so bleibe sie unverheiratet oder versöhne sich mit dem Mann – und dass ein Mann seine Frau nicht entlasse. Den Übrigen aber sage ich, nicht der Herr: Wenn ein Bruder eine ungläubige Frau hat und sie willigt ein, bei ihm zu wohnen, so entlasse er sie nicht. Und eine Frau, die einen ungläubigen Mann hat, und der willigt ein, bei ihr zu wohnen, entlasse den Mann nicht.

Wir glauben nicht,

dass Scheidung und Wiederheirat im Willen Gottes ist. Eine Ausnahme dazu bildet der Tod eines Ehepartners. In diesem Falle ist der andere wieder frei zu heiraten.

Lukas 16,18: Jeder, der seine Frau entlässt und eine andere heiratet, begeht Ehebruch; und jeder, der die von einem Mann Entlassene heiratet, begeht Ehebruch. Römer 7,2-3: Denn die verheiratete Frau ist durchs Gesetz an den Mann gebunden, solange er lebt; wenn aber der Mann gestorben ist, so ist sie losgemacht von dem Gesetz des Mannes. So wird sie nun, während der Mann lebt, eine Ehebrecherin genannt, wenn sie eines anderen Mannes wird; wenn aber der Mann gestorben ist, ist sie frei vom Gesetz, so dass sie keine Ehebrecherin ist, wenn sie eines anderen Mannes wird.

Geschlechtsverkehr

Wir glauben,

dass Geschlechtsverkehr ausschließlich in die Ehe gehört.

Epheser 5,31: Deswegen wird ein Mensch Vater und Mutter verlassen und seiner Frau anhängen, und die zwei werden ein Fleisch sein.

1. Thessalonicher 4,3: Denn dies ist Gottes Wille: eure Heiligung, dass ihr euch von der Unzucht* fernhaltet,

*Der griechische Begriff der hier für Unzucht steht ist porneia. Dieser Begriff steht für jeden außerehelichen Geschlechtsverkehr.

Schöpfung

Wir glauben,

dass Gott die Welt in 6 Tagen geschaffen hat. Ein Tag war damals wie heute ein Zeitraum von 24 Stunden. Direkt nach Schaffung von Himmel und Erde, vor jedem weiteren Schöpfungsakt trennte Gott das Licht von der Finsternis und schuf somit den Tag. Am siebenten Tag ruhte Gott. Diese Ordnung hat Gott uns Menschen geschenkt.

2. Mose 23,12a: Sechs Tage sollst du deine Arbeiten verrichten. Aber am siebten Tag sollst du ruhen,

Wir glauben nicht,

dass die Erde durch Evolutionsprozesse entstanden ist.